Ein Ratgeber zu Schlafdauer, Rücken und Nacken, Schlafklima, Hygiene und dem richtigen Zeitpunkt für eine neue Matratze.
Wie viel Schlaf brauchen wir?
Erwachsene in Mitteleuropa schlafen im Schnitt etwa 7 Stunden, die meisten zwischen 6 und 8. Wie viel Sie brauchen, ist individuell: Entscheidend ist, ob Sie sich tagsüber erholt fühlen.
Im Alter wird der Schlaf leichter. Gesunde Menschen über 70 schlafen meist 6 bis 8 Stunden, bis zu 2 Stunden Wachliegen pro Nacht gelten als normal.
Dauerhaft zu wenig Schlaf kann das Risiko für Bluthochdruck, Diabetes Typ 2 und Depressionen erhöhen und macht tagsüber weniger leistungsfähig.
Sieben Tipps für besseren Schlaf
Gehen Sie möglichst zur gleichen Zeit ins Bett und stehen Sie zur gleichen Zeit auf, auch am Wochenende.
Halten Sie das Schlafzimmer kühl: 16 bis 18 °C gelten als günstig.
Lüften Sie vor dem Schlafen, morgens 5 bis 10 Minuten Stoßlüften. Die Luftfeuchte im Wohnraum sollte bei 40 bis 60 % liegen.
Legen Sie Handy und Tablet eine Weile vor dem Schlafengehen weg.
Kaffee und schwarzen Tee ab dem Nachmittag meiden, Alkohol stört das Durchschlafen.
Bewegen Sie sich tagsüber, aber keinen anstrengenden Sport kurz vor dem Schlafen.
Rückenschmerzen sind weit verbreitet: In Österreich hatte jede vierte Person (26 %) in den letzten zwölf Monaten chronische Kreuzschmerzen oder ein anderes chronisches Rückenleiden, ab 75 Jahren sind es 42 %. Fast jede fünfte Person (19,5 %) hat chronische Nackenschmerzen. In Deutschland hatten 61 % der Erwachsenen innerhalb eines Jahres Rückenschmerzen. Bis zu 85 % der Menschen haben mindestens einmal im Leben Kreuzschmerzen.
Welche Matratze passt, ist individuell. Bett, Kissen und Matratze sollen bequem und auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt sein. Eine Studie mit über 300 Menschen mit chronischen Kreuzschmerzen zeigte, dass eine mittelfeste Matratze besser abschnitt als eine harte. Die österreichische Leitlinie rät bei chronischem Kreuzschmerz ausdrücklich von harten Matratzen ab.
Darum gibt es die MARMOTO-Matratze in zwei Härtegraden, und darum stimmen wir das System in der Beratung auf Sie ab.
Beim Einschlafen sinkt die Körpertemperatur, der Körper gibt Wärme vor allem über Hände und Füße ab.
Ist es im Bett zu warm und feucht, schläft man unruhiger und hat weniger Tief- und Traumschlaf. Unter einer guten Bettdecke herrschen etwa 32 bis 34 °C und 40 bis 60 % Luftfeuchte.
Atmungsaktive Bettwaren helfen, wenn man nachts schwitzt.
Die Celliant®-Faser nimmt Körperwärme auf und gibt sie als Infrarotenergie zurück; das hilft, die natürliche Körpertemperatur im Schlaf zu halten.
Hausstaubmilben sind 0,1 bis 0,5 mm klein und mit bloßem Auge nicht zu sehen. Sie leben von menschlichen Hautschuppen, am liebsten bei rund 25 °C und hoher Luftfeuchte.
Sie leben vor allem in Matratzen, Bettzeug, Polstermöbeln und Teppichen. In einer durchschnittlichen Matratze sind es Schätzungen zufolge 2 bis 10 Millionen.
Beschwerden auslösen kann vor allem ihr Kot. Bei Allergikern zeigen sie sich ganzjährig, meist nachts und am Morgen: verstopfte Nase, Niesen, tränende Augen.
In Deutschland reagiert rund jeder sechste Erwachsene (16 %) im Test auf Hausstaubmilben.
Was Fachstellen bei Hausstaubmilben-Allergie empfehlen
Bettwäsche wöchentlich bei mindestens 60 °C waschen.
Das Schlafzimmer kühl (höchstens 18 °C) und trocken halten, Luftfeuchte unter 50 %.
Täglich lüften, Bettzeug auslüften lassen.
Mit einem Staubsauger mit HEPA-Filter saugen, am besten saugt jemand ohne Allergie.
Milbendichte Matratzenbezüge (Encasings) werden empfohlen.
Bei Beschwerden ärztlich abklären lassen.
Bezug zu MARMOTO: Die Bezüge von Matratze und Topper sind abnehmbar, teilbar und bis 60 °C waschbar. Der PureLife S115 saugt mit HEPA-Filterung, mit Motordüse auch Matratzen und Polster.
Fachleute raten, die Matratze alle sieben bis zehn Jahre zu wechseln, so etwa der TÜV Rheinland. Im Schnitt wird eine Matratze auch nach sieben bis zehn Jahren ersetzt.
Ein wichtiger Grund ist die Hygiene: Jede Nacht gelangen Hautschuppen und Feuchtigkeit ins Bett, und Hausstaubmilben leben genau davon. Den Bezug kann man waschen, das Innere der Matratze nicht. Über die Jahre sammelt sich dort an, was kein Lüften und kein Waschen des Bezugs ganz entfernt.
Dazu kommt der Verschleiß: Mit der Zeit lässt die Stützkraft nach, es bilden sich Liegemulden.
Zeit für eine neue Matratze, wenn …
Ihre Matratze älter als sieben bis zehn Jahre ist,
sich Mulden oder Kuhlen gebildet haben oder Sie in die Mitte rollen,
Sie morgens verspannter aufwachen, als Sie abends ins Bett gegangen sind,
Flecken, Verfärbungen oder ein muffiger Geruch sichtbar oder spürbar sind,
Sie morgens häufig niesen oder eine verstopfte Nase haben, dann auch ärztlich abklären lassen.
Bezug zu MARMOTO: Bei der kostenlosen Beratung reinigen wir Ihre alte Matratze mit dem Hochleistungssauger in der Tiefe und zeigen Ihnen sofort, wie viel Hausstaub, Milben und Milbenkot darin waren. Beim MARMOTO Schlafsystem sind die Bezüge abnehmbar, teilbar und bis 60 °C waschbar.